2002 - Polo Sedan -das neue Stufenheck...

 

Weltpremiere Internationalen Automobilsalon Sao Paulo

Volkswagen stellt in diesen Tagen in einer Weltpremiere auf dem internationalen Automobilsalon in Sao Paulo die Stufenheck-Version des aktuellen Polo vor. Diese Modellvariante wird zunächst nur auf dem lateinamerikanischen Markt unter dem Namen Polo Sedan angeboten. Hier sind Stufenheck-Modelle auch in den kleinen Fahrzeugklassen besonders beliebt. Der Polo Sedan setzt durch seine elegante Linienführung, die hochwertig verarbeitete Karosserie und den komfortablen Innenraum neue Maßstäbe in seiner Klasse.

Das auf der aktuellen Generation des Polo basierende Stufenheck-Modell ist mit 4.179 Millimetern um 28,2 Zentimeter länger als die in Europa bekannte Schrägheck-Version. Optisch unterscheidet sich das neue Modell ab der B-Säule durch eine völlig neue, bogenförmige Dachlinie, die elegant in die leicht abfallende Heckpartie mit groß dimensionierten Rückleuchten übergeht.

 

Kofferraumvolumen und 201 km/h Spitze

Das Kofferraumvolumen des Stufenheck-Modells beträgt 432 Liter und kann durch geteilt umklappbare Rücksitzlehnen noch erweitert werden. Der hochwertige und komfortable Innenraum entspricht dem des Polo-Schrägheck.

Für den Polo Stufenheck stehen zwei Vierzylinder-Benzinmotoren zur Wahl: Der 1,6-Liter-Motor leistet 74kW / 101PS (0-100 in 11,5 Sek, VMax. 185 km/h), das 2,0-Liter-Triebwerk bringt es auf eine Leistung von 85kW / 115PS (0-100 in 10,6 Sek, VMax. 201 km/h). Beide Motoren sind in den Ausstattungsvarianten Basis und Highline erhältlich.

 

Produktion und weitere Aussichten

Die Stufenheck-Version des Polo wird parallel zur Schrägheck-Version im brasilianischen Werk Anchieta hergestellt. Ein Export in einzelne Länder Europas sowie die Produktion dieses Modells in Standorten auf anderen Kontinenten ist zur Zeit in Planung.

Das Werk Anchieta ist das größte der insgesamt fünf brasilianischen Volkswagenwerke. Der Marktanteil von Volkswagen liegt in Brasilien bei rund 28 Prozent, bis heute wurden 12,5 Millionen Fahrzeuge verkauft mehr als von jedem anderen in Südamerika angesiedelten Automobilunternehmen.

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